Aktionswochen "ToleranzLeben"
Meinungsfreiheit endet dort, wo Intoleranz, Diskriminierung oder Gewalt beginnen. Gerade aktuell beobachten wir, wie gesellschaftliche Spannungen, Polarisierung und Hassrede zunehmen. Das Projekt setzt hier an und macht diese Grenze sichtbar. Es vermittelt die Bedeutung von respektvollem Miteinander, Vielfalt und demokratischem Engagement.
Aktionswochen
Die Wanderausstellung ToleranzRäume bildet den Kern des Projekts, ergänzt durch Workshops, Führungen, Lesungen, Konzerte und Diskussionsformate. Dadurch werden die Inhalte nicht nur theoretisch vermittelt, sondern erlebbar gemacht. Ziel des Projekts ist es, eine aktive Haltung zu Toleranz und Demokratie zu fördern. Es soll den Teilnehmenden verdeutlichen, dass Toleranz und Zivilcourage heute wichtiger denn je sind, und gleichzeitig die Reflexionsfähigkeit über gesellschaftliche Werte und die Grenzen der Toleranz stärken.
Intoleranz ist keine Meinung!
Intoleranz ist keine Meinung, weil sie die Rechte und Würde anderer Menschen verletzt. Aussagen oder Handlungen, die andere aufgrund ihrer Herkunft, Religion, Identität oder Meinung diskriminieren, können nicht als legitime Meinungsäußerung gelten. Meinungsfreiheit endet dort, wo sie die Freiheit, Gleichberechtigung und Sicherheit anderer Menschen bedroht.
Zielsetzung
Mit den Aktionswochen verfolgen wir das übergeordnete Ziel, demokratische Werte zu stärken, Toleranz als aktive Haltung zu fördern und gesellschaftlicher Polarisierung entgegenzuwirken. Haltungsbildung, Empathieförderung und Befähigung zum zivilgesellschaftlichen Handeln stehen im Vordergrund.
Zielgruppen
Die Aktionswochen richten sich an eine breite Zielgruppe - von Jugendlichen über Lehrkräfte , haupt - und ehrenamtliche Fachkräfte der Jugendarbeit bis hin zur gesamten Stadtgesellschaft. Besonderes Augenmerk liegt auf jungen Menschen, die zu aktiven Gestalter :innen einer
demokratischen Kultur werden sollen.
Unsere Zielgruppen umfassen:
1. Schüler :innen und Jugendliche -
interaktive Formate und Workshops
2. Lehrkräfte und haupt - sowie
ehrenamtliche pädagogische Fachkräfte -
Impulse und Materialien
3. Erwachsene, Eltern, Multiplikator :innen ,
Öffentlichkeit - Ausstellung sowie buntes
Begleitprogramm mit Kultur-
veranstaltungen , Lesungen , Konzerten
und Vorträgen
Projektstruktur und Ablauf der Aktionswochen
Das Projekt „ ToleranzLeben – Intoleranz ist keine Meinung!“ ist als dreiwöchige Aktionswochen konzipiert, die Bildung und Begegnung miteinander verbinden.
Im Mittelpunkt steht die Wanderausstellung „Toleranzräume“ des Vereins Toleranz - Tunnel e.V., die den thematischen Rahmen bildet. Begleitend dazu werden Workshops, Führungen, Vorträge, Lesungen und Kulturveranstaltungen organisiert, um die Inhalte der Ausstellung zu vertiefen und
greifbar zu machen.
Ziel ist es, sowohl kognitiv-informierend als auch emotional-reflektieren an das Thema Toleranz heranzuführen und Menschen aller Altersgruppen in einen aktiven Dialog zu bringen.
Evaluation und Nachhaltigkeit
Die Aktionswochen werden qualitativ und quantitativ evaluiert. Die Ergebnisse werden dokumentiert und Materialien für Schulen aufbereitet. Durch die Dokumentation wollen wir die entstandenen Netzwerke langfristig stärken.
1. Quantitative Evaluation
• Teilnahmezahlen an den verschiedenen
Veranstaltungen und Formaten
• Reichweite in Presse und Social Media
• Besucher:innen der Ausstellung
2. Qualitative Evaluation
• Feedbackbögen und Interviews
• Erfahrungsberichte von Teilnehmenden
• Pädagogische Reflexion
3. Sicherung der Nachhaltigkeit der
Projektziele
Um die Projektziele der Aktionswochen nachhaltig zu sichern, werden:
• Ergebnisse dokumentiert und digital
veröffentlicht
• Materialien und Methoden für Schulen und
Jugendeinrichtungen aufbereitet
• Entstandene Netzwerke zwischen
Schulen, Vereinen und Institutionen
gestärkt
• Impulse für Nachfolgeprojekte gesetzt